Als weitere Aktivität hatten wir eine kleinere Reise geplant. Nachdem das ein oder andere Ziel ins Wasser gefallen ist, entschieden wir uns nach Galway zu fahren.
Durch Recherchen haben wir eine Herberge gefunden, die in Galway und in der Pampa von Connemara Häuser hat.
Nachdem wir fast den Bus verpasst hatten, haben wir die erste Nacht in Galway verbracht.
Der kleine Pub, den wir uns für den Abend ausgesucht haben, war ein Glücksgriff.
Nach ca. 30 Minuten begann eine Band aus jungen Iren zu spielen. Zwar traditionelle Musik mit traditionellen Instrumenten, aber dennoch abgefahren. Vor allem der „Flöterich“ wie ihn Miri nennt, hat an dem Abend ausgepackt und mit 5 verschiedenen Instrumenten (Bambusflöte, Querflöte, Dudelsack, kleine und große Wistle) beeindruckt.
Die Musik war irisch, aber auch spanisch, orientalisch und vor allem unterhaltsam, so dass bei dem letzten Lied sogar ein Ire in Socken so: (YouTube) tanzte und fröhliche Immitatoren fand.
Wieder nicht früh im Bett, schafften wir es wieder nur schwer raus. Zu allem Überfluss, war das eigendlich warme Wasser „kalt“.
Mit einem Touribus, der mit uns, 4 weiteren Touristen und einem lustigen Busfahrer „gefüllt“ war, sind wir dann nach Connemara gefahren.
Auf halber Strecke der Rundfahrt sind wir 1 km von unserem zweiten Hostel ausgesetzt worden. Dort erwartete uns auch schon der „Hausmeister“. Ein junger Kanadier, der hier schon seit April wohnt und für alles zuständig ist.
Da es zur Zeit keine touristische Hochsaison ist, sind wir auch die einzigen Gäste. Da es Zur Zeit außergewöhnlich kalt ist, ist die Wasserleitung gefroren. Da die Wasserleitung gefroren ist, ist alles ein bisschen umständlicher.
An eine Dusche ist nicht zu denken, die Klospülung muss mit einem Eimer Wasser aus dem See vor der Tür aufgefüllt werden und zu trinken gibt es ebenfalls Seewasser (abgekocht und leicht gelblich
).
Trotz allem und gerade deswegen genial! Kein Mensch vor und hinter der Tür. Ein großes Wohnzimmer mit vielen DVDs, davon ein paar irische, die wir uns angesehen haben.
Da das nächste Dorf (42 Einwohner) eine Stunde Fußweg entfernt lag, mussten wir unser Essen für die Tage mitbringen. Unser Brot haben wir uns vor Ort selbst gebacken.
Unsere geplante Wanderung fiel leider auch ins Wasser, denn es regnete und stürmte den gesamten zweiten Tag über. Wenigstens ging die Heizung.
Am letzten Tag unserer Reise erlaubte uns das Wetter dann allerdings doch eine kleine Wanderung durch die Berge zum nahen Dorf Leenaun. Dort holte uns nach längerem Warten im einzigen Pub (der gleichzeitig einziger Lebensmittelladen, Poststelle und Tankstelle war) der Bus ab und fuhr wieder nach Galway.
In Leenaun wurde auch 1990 der Film „The Field“ gedreht. Im Trailer sieht man die weite Landschaft von Connemara im Sommer.
























