03 JanRundreise

Im Dezember habe ich wirklich viel von Japan gesehen. Da Niko mich besuchen war, sind wir zusammen in den südlicheren Teil gereist und haben wirklich viel erlebt. Die Bilder davon will ich euch natürlich nicht vorenthalten :)

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zunächst ging es nach Kyoto, in die alte Hauptstadt Japans. Dort haben wir in einer Jugendherberge direkt in Gion (dem Viertel der Geishas) gewohnt. Auf den ersten Blick hat mich Kyoto ein bisschen enttäucht, allzu schön is die Stadt nicht. Wenn man aber erst mal ein bisschen sucht findet man wirklich schöne Ecken. Es gibt unzählige Tempel, viele davon sind Weltkulturerbestätten. Besonder schön fand ich die alten Straßen in der nähe von Gion, wo man tatsächlich das Gefühl hatte in einem anderen Jahrhundert zu sein. Wir hatten sogar das Glücke ine Maiko ( Geishaschülerin) zu sehen :) .

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Zu unsren Zielen gehörten natürlich die  der goldene Pavillion  (Kinkaku-ji) und der Kiyomizu-dera mit seiner auf Pfeilern stehenden Terassse. Ausserdem waren wir beim Ryoanji mit seinem berühmten Zengarten und dem Chion-in mit der größten Glocke Japans. Ansonsten haben wir noch den Kaiserpalast sowei die Nijo-jo, die Burg des Shogunen besichtigt,  sowie viele schöne Gärten, in denen noch das Herbstlaub zu sehen war, und natürlich weiteren Tempeln und Shrinen auf die wir zufällig gestoßen sind (Kyoto hat wirklich ne Menge davon).

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Himeji

Ein Tagesausflug führte uns in die Stadt Himeji. Dort steht einer der besterhaltenen japanischen Burgen und wahrscheinlich auch die schönste. Wegen ihren weißen Mauern wir sie auch Burg des weißen Reihers genannt. Das Wetter war zwar ziemlich regnerisch an dem Tag, was und aber nciht abgehalten hat die Umgebung der Burg mti dem Fahrrad zu erkunden. Natürlich waren wir auch in der Burg selbst drin und sind die vielen steilen Treppen bis zum höchsten Turm hinauf. Die Aussicht von dort war wirklich sehenswert.

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DSCF4357.JPGOsaka

Die nächste Etappe führte uns in die Partystadt Osaka. In Osaka is alles ein bisschen anders als in Tokyo und damit dem Rest von Japan. Das fängt bei der Sprache an und hört damit auf das man auf der anderen Seite der Rolltreppe steht.  Osake is bekannt für seine Burg die Osaka-jo, sein Nachtleben und Okonomiyaki, die unglaublich lecker sind!  Von unsrem Hotelzimmer aus, hatten wir einen tollen Blick auf die Stadt, den Osakaturm, der Nachts in dern buntesten Farben leuchtet und ein Gebäude durch das eine Achterbahn ging.

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Hiroshima

An unserem vorletzten Tag ging es dann noch mal ein ganzes Stück weiter nach Süden. Leider kamen wir wesentlich später als geplant an und dachten schon wir müssten einen Teil unsrer Tour streichen…. Die Stadt ist wirklich unerwartet schön. Zunächst sind wir erst einmal in den Friedenspark im Zentrum der Stadt. Dort steht noch immer die Kuppel des Friedensdom über der die Atombombe expoldierte. Unweit davon ist das Kinderdenkmal zu sehen, zu dem aus aller Welt Papierkranische als Friedenssymbol gebracht werden,  die Friendsflamme, die so lange brennen soll bis es keine Atomwaffen mehr gibt, den Kenotaph, und natürlich das Friedensmuseuem.

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Als wir dann aus dem Museum draussen waren war es schon 4 uhr und wir dachten es wird bald dunkel. Trotzdem haben wir uns noch auf den Weg nach Miyajima gemacht, einer nacher gelegenen Insel. Wir haben es dann auch tatsächlich noch geschafft, im hellen mit der Fähre rüber zu fahren. Und dass die späte Zeit gar nicht so schlecht war, hat sich dann auch herausgestellt, da die Touristenschwärme schon zum größtenteil verschwunden waren. Von Miyajima aus, kann man das berühmte schwimmende Tori sehen. Ausserdem is die Landschaft unglaublich schön und überall laufen Rehe frei herum!

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Nara

Bevor wir uns auf den Heimweg nach Nagaoka gemacht haben, haben wir noch die erste Hauptstadt Japans, Nara, besichtigt. In Nara wimmelt es nur gerade zu von Weltkulturerbestätten sowie von Rehen. Besonders beeindruckend is der Todaiji, das größte Holzgebäude der Welt in dem eine ebenfalls ziemlich riesige Buddastatue untergebracht ist.  Hinter dem Budda befindet sich eine Säule mit einem Loch, schafft man es durch direses Loch hinzubekommt man die Erleuchtung… wir haben es beide durch geschafft :D .

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Ein weiteres Highlight in Nara is der Kasuga-Taisha. Zu dem Shrine führt ein Pfad durch den Narapark der gesäumt is von 1000 Laternen.

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Totmüde kamen wir dann Abends in Nagaoka an. Aber es war ein wirklich aufregender Trip der sich gelohnt hat!

03 NovEin typisch japanischer Ausflug…

… war es den das International Office der Gidai für die Austauschstudenten nach Nikko organisiert hat. Morgens um 8 ging es los mit 2 Reisebussen und einem gut durchorganisierten Zeitplan. Zu einer japanischen Touristengruppe gehört selbstverständlich eine dauernd lächelnde japanische Reisebegleiterin die während der Busfahrt immer mal wieder etwas erzählt (leider ausschließlich auf japanisch), sowie ein japanischer Führer der mit einer Flagge voran läuft ( lasst uns capture the flag spielen :D   ).

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Ansonsten sieht so eine Reise ungefähr folgendermassen aus: man sitzt die meiste Zeit im Bus und fährt von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, dort angekommen hat man dann durch den straffen Zeitplan allerdings nur sehr wenig Zeit… aber ich glaube wir Ausländer haben es erfolgreich geschafft, dass der Bus jedesmal zu spät losgefahren ist.

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An den Zielorten angekommen ist es sehr wichtig extrem viele Fotos zu knipsen ( vor allem Gruppenfotos) und Omiage (Mitbringsel) in den Souveniershops zu kaufen (praktischerweiße waren wir in einem solche sowohl vor als auch nach der Besichtigung). Unser erster Halt (abgesehn von dem Outletcenter wo wir zu Mittag gegessen haben) war der Nikko Tosho-gu shrine. Ein riesiger Shrine, der von Unesco zum Weltkulturerbe ernannt worden ist.

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Das Wahrzeichen von Nikko ist die Schnitzerei der 3 Affen die nichts böses sehen, hören und sagen.

Danach ging es dann zu unsem Hotel, dass wirklich prima war. Zimmer im Japanischen Stil, ein eigner Onsen und natürlich Yukatas auf allen Zimmern.

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Das Abendessen bestand dann ebenfalls aus japanischen Spezialitäten, und zwar sovielen dass die Portionen kaum schaffbar waren.

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Am Sonntag waren wir dann bei den Kegon Wasserfällen, die 97 m in die Tiefe stürzen. Der Berg auf dem Bild ist der Nantai-san , ein Schichtvulkan.

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DSCF3966.JPGUnser nächster Halt, war bei einer deutschen Glasblässerei… Das Haus sah aus als hätte man es direkt aus dem Schwarzwald mitgenommen und auch die Aufschirft “Einladung zur klaren Welt” war auf deutsch. Ein paar Meter weiter war dann noch ein “Brauhau” (nein, ich habe das s nicht vergessen).  Unser Intresse galt dann aber doch eher dem japansichen Machaeis ;)

Unser letzter Halt war dann bei einer Samuraischule. Hier gab es neben den typischen Puppen die das Leben der Samureischüler nachgestellt haben und zahlreichen Ausstellungsstücken auch die Möglichkeiten zum Bogenschießen.

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Auf der Rückfahrt haben wir dann noch einen Film gescheit. Alles in allem war es ein wirklich lustiger Ausflug, der mich sehr an eine Klassenfahrt erinnert hat :)

22 OctOnsen

Eine der Sachen die wirklich unglaublich gut ist hier in Japan, ist die Badekultur. Von dem gemütlichen japanischen Badezimmer im Guesthouse, wo wir zu Anfang untergebracht waren, habe ich ja schon erzählt, aber es geht noch besser! Onsen sind heiße Quellen und in der Umgebung von Nagaoka gibt es mehrere davon. Letztes Wochenende waren wir mit einigen Freunden (anderen Austauschstudenten und auch Japanern) in einem besonders schönen Onsen. Zunächst waren wir in einem saunaähnlicher Bereich für den man erst mal sehr bequeme grüne Klamotten anziehen muss und sich dann auf warme Steine legt. Danach ging es zum Onsen. Bevor man aber das warme Wasser genießen kann, muss man sich erst mal gründlich waschen. Aber dann kann man so richtig schön entspannen! der Onsen in dem wir waren hatte auch einen sehr schönen Außenbereich. D.h. man liegt auch wenn es kälter draussen ist, gemütlich im warmen Wasser kann den Sternenhimmel betrachten und ein wenig plaudern ( zu meiner großen Freude war ich mal nicht das einzige Mädchen, die Badebereiche sind nämlich getrennt) . Danach zieht man seinen Yukata an und kann noch gemütlich Tee trinken….

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Wie es sich nach einem Besuch im Onsen gehört, waren wir danach noch zusammen essen: Sushi!

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08 OctTokyo in 6 Tagen (Teil 2)

Am 4. Tag unsres Tokyotripps gabs dann das Touristenprogramm. Zunächst gings zum Kaiserpalast bzw. in den dazugehörigen Garten (zum Palast selbst darf man nämlich leider nicht…). Dafür ist der Garten aber wirklich schön.

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Anschlißend gings weiter zur Ginza, der Modemeile von Toky, wo am Wochenende und Feiertagen die Straßen gesperrt werden, sodass die volle Straßenbreite zum flanieren genutz werden kann. Von dort aus gings dann zum Tokyotower. Die Japaner sind sehr stolz auf ihn, und preisen in ihren Broschüren an wieviel leichter und höher er doch is als sein Vorbild der Eiffelturm :D . Um dann zur Mitte zu kommen mussten wir schon ne ganze Weile anstehn und dort angekommen dann nocheinmal um ganz hochzukommen… aber es hat sich wirklich gelohnt, der Blick über Tokyo bei Nacht ist wirklich einmalig!

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Mittwochs waren wir dann nur noch zu dritt unterwegs. Wir haben uns dann nochmal ins bunte Treiben von Akihabara gestürzt und diesmal haben wir uns auch in eines der “Maid”-cafes getraut, für die Akihabara bekannt is und für die auch überall auf der Straße Werbung gemacht wird. In dem Cafe wird man dann ausschließlich von jungen Mädchen in Hausmädchenuniform bedient, den Kaffee gibts in herzförmigen Tassen und wenn man ihn bekommt muss man lustige Singspiele machen… sowas kann man auch nur in Japan finden.

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Danach waren wir noch in Ikebokuro, einem weitern Shoppingviertel in Tokyo. Hier stehen 2 der größten Kaufhäuser der Welt (allerdings sind auch die Preise nicht gerade klein)…

Der Mittwoche bgann dann für mich schon sehr früh, aber dafür mit einem meiner persönlichen Highlights der Reise. Um 5 Uhr morgens gings los zum größten und wichtigsten Fischmarkt in Japan. Überall herrscht geschäftiges Treiben, jeder hat es eilig, ob zu Fuß , mit dem Fahrrad oder kleinen Autos, die sich durch die Gassen schlängeln und erstaunlicherweise niemanden überfahren. An den Ständen gibt es so unglaublich viele Fische, teilweise noch lebend und als Tourist steht man eigentlich permanent im Weg :D . Bei der großen Auktion darf man aber im Hintergrund zu schauen solang man nicht mit Blitz fotographiert.

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Danach bin ich zur Tokyobucht spaziert und hab erst mal in Ruhe gefrühstückt… Sushi natürlich.

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Damit war unser Trip dann auch leider schon wieder zu Ende. Zum Schluss gibts aber noch ein paar lustige Tokyobilder:

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04 OctTokyo in 6 Tagen (Teil 1)

So, nach dem ich endlich meine letzte Klausur vom Sommersemester geschrieben habe, habe ich auch endlich Zeit von Tokyo zu erzählen. Die letzte Woche waren mehrere Feiertage am Stück und wir ( Aura, Steffen, Karel, Lars und ich) haben die Zeit genutzt um nach Tokyo zu fahren.  Mit der Bummelbahn hat es etwa 6 Studenten bis nach Tokyo gedauert. Angekommen, haben wir dann erstmal unsere Jugendherberge in Asakusa aufgesucht und anschließend das Viertel erkundet.  Asakusa hat eine ziemlich große Tempelanlage und davor zieht sich eine lange Straße mit Essen- und Souvenirständen.

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Am Sonntag gings dann nach Shibuya. Hier trifft sich vor allem die Jugend zum shoppen. Und hier kann man auch die berühmter Kreuzung sehen wo bis zu 15000 Menschen gleichzeitig bei einer Ampelphase die Straße überqueren. Überall sind Leuchtreklamen in den buntesten Farben zu sehen und alle paar Meter ist andere Musik zu hören. Wirklich ganz eigene Atmosphäre! Eine ganz andere Sehenswürdigkeit ist die Statue des Hundes Hachigo, der auch 15 jahre nach dem Tod seines Herrchens jeden Tag am Bahnhof auf ihn gewartet hat.

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Danach gings weiter nach Harajuku. auf dem Weg dahin sind wir auf eine Art Prozession gestossen, die mich ein wenig an Fastnacht erinnert hat ;) . Auf jedenfall gab es viele wirklich schöne Kostüme, Musikanten,  Tänzer und auch Kampfsportler.

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Danach sind wir in den Yoyogipark, in dem der Mejischrein steht. Direkt am Parkeingang steht erst mal, wie vor jedem Schrein, ein Tori, nur dass dieses besonders groß ist. Bevor man iden Schrein dann betritt, wäscht man sich erst mal Hände und Mund.

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Auf dem Hof hatten wir dann das Glück eine traditionelles Shinto-Hochzeitspaar zu sehen. Und etwas später mehrere niedliche kleine Mädchen in Kimonos . Dort kann man dann auch viele Glücksbringer kaufen und Schilder, auf die man Wünsche schreibt, aufhängen, und natürlich beten.

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Montag gings  dann morgens erst mal nach Akihabara. Dort befindet sich nämlich der Elektronikmarkt von Japan, mit unzähligen Geschäften, in denen man so ziemlich alles finden kann, oft bevor man es irgendwo anders bekommt. Das ganze wird dann abgerundet von vielen Spiele, Manga und Animeläden, deren Gänge so eng sind das man gerade so durchpasst.

Nachmittags gings dann nach Shinkjuku, wo ich meine Tandempartnerin  aus Deutschland,  Sayaka, getroffen habe. Sie hat uns dann Shinjuku gezeigt und ich hatte endlich gelegenheit mal einen der vielen Purikura-Automaten (Fotokabinen) auszuprobieren. Im Gegensatz zu den Deutschen Automaten weisen diese nämlcih wesentlich mehr Funktionen auf. Neben Wahl verschiedener Hintergründe können die Sticker  auch noch im nachhinein vielseitig bearbeitet werden :D

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Anschließend ging es auf das Tokyo Metropolitan Government Building. Das Gebäude ist etwa 250m hoch und hat einen Aussichtplattform von der man einen ziemlich guten Blick auf Tokyo hat, dass sich in alle Richtungen bis zum Horizont ausstreckt!

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Abendessen waren wir  dann in einem Okonomiyaki-Restaurant. Okonomiyaki kann man sich ein wenig vorstellen wie eine Mischung aus Pfannkuchen und Pizza… auf jdenfall sehr sehr lecker. und das besondere ist, man bekommt nur die Zutaten in einer Schüssel, verrrührt diese dann und brät sie selbst auf der Grillplatte die im Tisch eingelassen ist. Wir haben dann auch ganz viele verschiedene bestellt und alle durchprobiert .

DSCF3160.JPG*yammi*

03 OctThe Seaside

Wir haben ein Auto! Endlich sind wir nicht mehr auf die doch sehr eingeschränkt fahrenden Busse in Nagaoka angewiesen! Gestern haben Steffen und ich das Auto in der Nähe von Niigata abgeholt und es trotz des linksverkehres, der nicht sehr hilfreichen japanischen Beschilderung und des Regens Heil nach Nagaoka gebracht.

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Auf der Fahrt haben wir dann auch endlich das Meer gesehen! Nagaoka selbst reicht zwar bis zum Meer, aber auch nur weil es riesig ist und da wo wir sind sieht man in alle Richtungen nur Berge. und auch von Niigata aus waren zunächst nur Berge zu sehen. Es ist schon etwas überraschend wenn man dann durch einen Tunnel durch einen Berg fährt und plötzlich das Meer vor sich hat!

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Es hat zwar immer noch geregnet, aber wir haben trotzdem eine Pause eingelegt um mit den Füßen ins Wasser zu gehn und ein wenig den Strand zu erkunden. Im Gegensatz zu dem was ich vorher gehört hatte, war es ein ziemlich schöner Strand:  Sandstrand ohne Kisel, auf der einen Seite das Japanische Meer, rundum ein paar Felsen und  auf der andern Seite ein kleines Bergdorf…

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Sobald es das Wetter zu lässt wollen wir wieder hin und dann auch schwimmen gehn :)

Ach so… während wir den Weg nach Nagaoka recht gut gefunden haben, haben wir uns dann in Nagaoka selbst total verfahren… die Stadt ist wirklich riesengroß und unser Ortsteil überhauptnicht ausgeschildert.

24 SepKendo!

Total kaputt von unserem Tokyotripp konnten wir es uns nicht nehmen lassen, heute zum ersten mal zum Kendotraining zu gehen. Kendo heißt “Weg des Schwertes” und ist japanischer Schwertkampf. Die japanischen Studenten in der Uni-Kendogruppe waren total nett und haben sich alle Mühe gegeben trotz der Sprachprobleme uns die ersten Schritte beizubringen. Dabei muss man auf irre viele Dinge gleichzeitig achten… die Füße, die Arme , die Haltung des Schwertes (das Shinai, das übrigens aus Bambus ist) … gar nicht so einfach, dass alles auf einmal zu koordinieren. Insgesamt war es ziemlich anstrengend, hat aber auch total spaß gemacht. Ich freue mich schon auf das Training am nächsten Montag :)

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(Die Bilder stammen vom Unifest wo es Vorführungen von verschiedenen Unisportgruppen zu sehen gab)

So … wenn ich dann etwas mehr Zeit habe gibt es Fotos von Tokyo!

11 Sep花火

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花火 heißt wörtlich übersetzt Blumenfeuer und meint Feuerwerk. Und genau so eins war heute und gestern bei uns im Nachbarort. Und nicht nur irgendeins, sondern dass mit dem größten Feuerwerkskörper weltweit!

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die 4-ShakuKugel (120cm) wiegt 420kg und erzeugt eine Blume von 800m Durchmesser.

Gestern haben wir extra die 8 km Fußweg auf uns genommen um zusammen mit ein paar anderen Austauschstudenten aus Venezuela nach Katakai zu laufen wo das Feuerwerk stattfand. Schon weit vor dem eigentlichen Festgelände hingen an vielen Häusern bunte Laternen.

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Auf dem Festgelände selbst gab es dann viele Stände mit Essen und andren Sachen, überall hingen Lampions,  viele waren in Yukatas unterwegs, und immer wieder liefen kleine singend und tanzende Prozessionen durch die Straßen. Die Stimmung war wirklich einmalig!

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Das in der Mitte unten sind Takoyaki, Tintenfisch-in-Teig-Bällchen, die sehr sehr lecker sind! Aber es gibt hier nicht nur viele neue Sachen zu entdecken: ganz rechts auf dem Schild ist Furankufuruto (Frankfurter) zu lesen ;)

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Heute war ich dann noch mal mit den Leuten aus meinem Lab Feuerwerk schauen. Diemal haben wir aber im Feld gepicknickt und es aus einiger Entfernung betrachtet.

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Das Feuerwerk ansich war wirklich gigantisch und mit nichts was man aus Deutschland kennt zu vergleichen. Es ging etwa 3 Stunden lang und war größer, bunter und lauter! Es gab sogar welche in Katzenform!

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07 SepLeben in Nagaoka

Die letzten Tage  haben wir die Zeit genutz ein wenig die Umgebung zu erkunden. Der Teil der von Nagaoka an die Uni angrenzt lässt eher wenig von Großstadt erkennen.

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Die Innenstadt sieht da schon ein bisschen anders aus! Bin dem Bus braucht man etwa eine halbe Stunde bis dahin (man beachte den Holzfußboden im Bus).  Fahrpreise sind hier abhängig von der Strecke die man fährt, wenn man in den Bus einsteigt zieht man sich eine Nummer die für die Station steht und kann anhand von dieser jederzeit vorne ablesen wie viel man anschließend bezahlen muss. Allerdings lohnt sich zum shoppen eher ein Ausflug zu einer riesigen Mall , die noch ein bisschen näher ist und in der man viel Zeit verbringen kann.

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Einkaufen ist hier insgesamt ein ziemliches Abenteuer, da man nichts lesen kann… Selbst so etwas alltägliches wie Waschmittel kaufen stellt eine größere Herausforderung dar.  Mit einem Wörterbuch und vielen Gesten konnten wir dann aber herausfinden welches Waschmittel jetzt für weiße und welches für bunte Wäsche geeignet ist….

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Dafür findet man aber auch viele neue intressante Sachen.  Da weiß man manchmal gar nicht was man zu erst ausprobieren soll ;)

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Das Gerücht, dass die Japaner nicht ganz einfache Regeln für die Schuhe haben,  stimmt tatsächlich. Kommt man ins Haus rein zieht man die Schuhe an der dafür vorgesehenen Stufe aus und zieht anschließend die bereit gestellten Hausschuhe an. Soweit so gut. Allerdings gilt dass nicht nur zu Hause sondern auch im Lab in der Uni,  sowie in manchen Restaurants. Für die Toilette gibt es dann auch eigene Schuhe. Und was mich wirklich überrascht hat: selbst vor der Umkleidekabine werden die Schuhe ausgezogen ;)

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Feiern können die Japaner aber genauso gut wie alle anderen. Letzten Samstag gab es im Wohnheim eine Abschiedsparty für Hiroko die nach Mexiko geht. Es war wirklich sehr lustig und ich habe viele neue Leute kennen gelernt, sowohl andere Austauschstudenten als auch Japaner. Das Bier das Wir uns gekauft hatten (das übrigens vergleichsweise teuer ist) stellte sich dann allerdins als gepanschter Fake raus… dafür war der Sake umso besser.

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Am  Sonntag haben wir dann einen Park besucht der laut Karte direkt bei uns um die Ecke sein musste. Allerdings stellte sich dann heraus dass das um die Ecke ungefähr 7km sind. glücklicherweise hat uns auf dem hinweg ein Prof den wir von der Party(!) kannten gesehn und mit dem Auto mitgenommen. Japaner sind wirklich alles sehr hilfsbereit. Der Park war dann kein Naturpark wie wir es erwartet hatten , sondern ein Familien-Ausflugspark mit Gartenanlage, Wasserpark, Spielplätzen und mehr.

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Einen besonderer Spaß stellte der Fuwa-Fuwa-Domu (rechts) dar, eine riseige Springkissenanlage :D

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03 SepErste Eindrücke

So,  jetzt bin ich seit einer Woche in Japan und möchte mal meine ersten Eindrücke mit euch teilen :)

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auf dem Flughafen von Tokyo wurden wir von dieser schönen Werbetafel erst mal begrüßt. Von Tokyo selbst haben wir leider noch nichts gesehn da wir gleich mit dem Shinkansen weiter nach Nagaoka sind…

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Blick auf Tokyo aus dem Shinkansen und ein  Shinkansen ;)

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an unserem ersten Abend gabs erst mal ein sehr leckres japanisches Abendessen. Gegessen wurde auf dem Bodensitzend mit Stäbchen.  Danach gings erst mal ins Hotel.

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Die ersten Tage waren wir im Guesthouse untergebracht wo es unter anderen traditionell japanische Zimmer gibt (leider war ich selbst in einem anderen Zimmer ), und ein typisches japanisches Bad  in dem Abends immer eine heiße gefüllte Badewanne auf einen wartet. Und natürlich lagen in jedem Zimmer für uns Yukatas bereit!

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Unsre Uni liegt etwas ausserhalb, dass heißt etwa eine halbe Stunde Bus fahren bis man in der Innenstadt ist. Die Uni selbst is eher klein, etwa 2000-3000 Studenten. Die Wohnheime sind direkt auf dem Campus drauf, was sehr praktisch ist.

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(Die Nagaoka University od Technology )

Die Mensa hier is echt gut, nicht so teuer und vor allem kann man hier morgens , mittag und abends die ganze Woche über essen, also auch am Wochenende. Da könnte sich die Darmstädter Mensa echt ne Scheibe von abschneiden.

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Bis jetzt ist alles sehr neu und aufregend :)